
Diagnosen
Diagnosen und eine Beschreibung der möglichen Symptome. Es kann sein, dass Ihre Symptome nicht benannt sind. Die Symptomatik der einzelnen Krankheitsbilder kann vielfälltig sein und müssen nicht auf jede Betroffene und jeden Betroffenen zutreffen.
Allgemeine psychische Belastungen:
Mögliche Alarmsignale sind ständige Müdigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Ängste und sozialer Rückzug.
Chronischer Stress ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von verschiedenen psychischen Erkrankungen, wie depressive Episoden, Angst- oder Essstörungen.
Depression:
Eine psychische Störung, die unter anderem durch eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, fehlenden Willensantrieb und Hoffnungslosigkeit gekennzeichnet ist.
Burnout:
Ein Zustand andauernder Erschöpfung infolge von anhaltender Überlastung, die charakterisiert ist durch die folgenden vier Merkmale: emotionale Erschöpfung, erhöhte Reizbarkeit und zwischenmenschliche Distanzierung und (selbst eingeschätzter) Verlust der eigenen Leistungsfähigkeit
Persönlichkeitsstörungen:
Psychische Gesundheitsstörungen (z.B. Borderline Persönlichkeitsstörung) mit langanhaltenden, tiefgreifenden Mustern des Denkens, der Wahrnehmung, der Reaktion und der Bezugnahme. Dies führt dazu zu, dass die jeweilige Person stark darunter leidet und/oder der Lebensalltag beeinträchtig ist.
Angststörung:
Bei einer Angststörung tritt starke Angst in objektiv nicht bedrohlichen Situationen auf. Betroffene fürchten sich vor Situationen und Dingen, die andere als normal empfinden. Sie erleben die Angst dabei sehr real – in Form von intensiven körperlichen und psychischen Beschwerden wie Herzrasen, Schwitzen und Atemnot.
Sucht:
Zwanghaftes Verlangen nach Substanzen und Verhaltensweisen. Die Substanzen oder Verhaltensweisen werden konsumiert, beziehungsweise beibehalten, obwohl negative Konsequenzen für die betroffene Person und für andere damit verbunden sind.
ADHS:
Ist die Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung und bezeichnet eine Verhaltensstörung, die durch Auffälligkeiten in folgenden drei Kernbereichen gekennzeichnet ist: Starke Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, starke Impulsivität und ausgeprägte körperliche Unruhe.
Folgen eines oder mehrerer traumatische Ereignisse:
Ein Trauma (griech.: Wunde) ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann. Es ist oft ein Resultat von Gewalteinwirkung – sowohl physischer wie psychischer Natur.
Betroffene können unter anderem mit anhaltenden Angstgefühlen, Nervosität, Alpträumen, Flashbacks und Vermeidungsverhalten reagieren.
Anpassungsstörungen:
Psychische Reaktionen durch Überforderung auf belastende Lebenssituationen, die zu Stress, Angst oder Depressionen führen können.
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